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Das Leben als Labor des Bewusstseins / Poesie
Weit größer als das Bild im Spiegel ist das Wesen, das durch die Zeiten wandert. Ein verborgenes Unendliches trägt die Maske des Endlichen und nennt sich Mensch. Im stillen Raum hinter den Gedanken öffnet sich ein Tor nach dem anderen. Jede Öffnung ist ein Ruf. Jeder Widerstand ist ein Hüter des nächsten Lichts. Und selbst die verschlossene Tür bewahrt ein schlafendes Morgen. So webt das Unsichtbare an der Substanz der Tage. Das Gewöhnliche wird zum Altar, der Augenblick zum
Sarla Klee
vor 2 Tagen2 Min. Lesezeit


Das Leben als Labor des Bewusstseins
Wird das Leben integral betrachtet, zeigt sich, dass das menschliche Wesen weit größer ist als das Bild, das es gewöhnlich von sich trägt. Aus diesem erweiterten Blick heraus knüpft die annahme des integralen Yoga an, wie ihn Sri Aurobindo beschreibt – ein geistiger Yoga des Bewusstseins, der alle Ebenen des Daseins einbezieht. In diesem Weg öffnet sich das Bewusstsein Schritt für Schritt. Jede Öffnung bringt eine neue Herausforderung hervor. Auch dort, wo keine Öffnung gesc
Sarla Klee
vor 2 Tagen2 Min. Lesezeit


Der Ort der Berührung
Nicht das flüchtige Jetzt, das rinnt wie Sand durch offene Hände, ist gemeint, wenn wir vom Moment sprechen. Es gibt einen Ort jenseits der wandernden Sekunden, wo Zeit innehält und doch nicht stirbt. Dort berührt das Ewige das Gewordene. Die Gegenwart ist kein Punkt im Kalender der Welt, sondern der stille Mittelpunkt, in dem alle Kreise ruhen. Ein Tor ist sie, unscheinbar und weit, durch das das Unendliche in die Stunde tritt. --- Der Moment ist kein Gast aus der Zukunft, k
Sarla Klee
13. Feb.2 Min. Lesezeit
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