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Shankara neues Projekt: Das Dach ruft

Aktualisiert: 3. Aug.

Und dann – das nächste Kapitel: das Dach. In den letzten Jahren war es immer wieder Thema. Mal hier ein kleines Leck, mal da ein feuchter Gruß vom Himmel – das Wasser fand Wege in die Räume.

Drei Jahre lang suchten wir nach einer Firma – hier in Portugal – die die Fachkenntnisse und die Möglichkeit hatte, ein deutsches Dach auf einem deutschen Haus fachgerecht zu sanieren. Drei Jahre lang blieben wir geduldig, wachsam, manchmal frustriert, oft hoffnungsvoll.

In dieser Zeit war das Dach oder besser gesagt: seine kleinen Schwächen  ein ständiger Begleiter. Regen wurde zur Herausforderung. Wind zum Prüfstein. Immer wieder forderte uns das Wetter heraus, das Innenleben des Hauses vor eindringendem Wasser zu schützen. Und so bedeutete es: Viele Stunden körperlichen Einsatzes mit Tüchern, Eimern, Dichtungen, Improvisationen. Sarla tat, was möglich war - von außen gegen das Wasser, von innen mit Liebe.


Und dann, nach drei Jahren: Ein Lichtblick. Eine Tür ging auf.

Eine Firma meldete sich. Ein deutscher Dachdeckermeister, mit Erfahrung, Herz und Bereitschaft, sich dieser Aufgabe anzunehmen. Ein Mensch, der nicht nur das Handwerk kennt, sondern auch das, was es braucht, wenn ein Haus nicht einfach ein Objekt, sondern ein Ort ist – lebendig, gewachsen, beseelt.

JUHU! Und: Er spricht unsere Sprache!


Was jetzt ansteht:

  • Der Einbau neuer Dachfenster, da die alten beschädigt und falsch eingesetzt wurden.

  • Die Sanierung eines Flachdachs, dessen tragende Holzkonstruktion durch Feuchtigkeit geschwächt ist.

  • Der Austausch der zu kleinen Regenfallrohre – der Regen ist intensiver geworden.

  • Die Befestigung von Dachblechen zur besseren Wasser-Ableitung.

  • Und die komplette Abdichtung von zwei Flachdächern.


Ja, das klingt nach viel. Puuuhhh.

Doch noch größer ist die Freude, dass es jetzt losgehen kann mit Menschen, die ihr Handwerk verstehen und lieben.

Die geschätzten Kosten liegen bei 20.000 bis 30.000 Euro. Und so heißt es nun:

Beten. Vertrauen. Und dem Wunder Raum geben.


Doch mit dieser Zusage kam auch eine neue Dringlichkeit: Dass wir bald beginnen dürfen.

Denn der Herbst in Portugal kommt oft unerwartet früh und mit ihm der Regen. Meist im Oktober.

Damit das Dach wirklich trocken, sicher und erneuert ist, müssen alle Arbeiten im September starten - ein kurzer, intensiver Zeitraum für all die Aufgaben, die das Leben uns jetzt stellt.

Ein Zeitfenster öffnet sich, nicht zu groß, nicht zu klein. Gerade genug, um all das, was nun geschehen darf, mit Hingabe, Klarheit und Freude zu verwirklichen.


Wenn du diesen Ort mittragen möchtest – jede Unterstützung hilft, diesen Raum lebendig zu halten.






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