Ruf der Göttlichen Mutter
- Sarla Klee
- 14. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Ein stiller Strom erhob sich aus der Ewigkeit—
und im verborgenen Herzen der Welt
regte sich ein Licht,
älter als die Sterne,
reiner als der erste Atem der Schöpfung.
O Mutter—
Du, die im Geheimnis des Schweigens wohnt,
du wandelst wie ein unsichtbarer Glanz
durch die innersten Kammern des Seins.
Und wo dein Schritt das Dunkel berührt,
wacht das Bewusstsein auf
wie eine Blüte im goldenen Atem der Morgenröte.
Maheshwari—
Weite, die den Geist erhebt
über die Fesseln der Stunde;
dein Blick ist das Wissen,
in dem der Mensch sich selbst erkennt
als Wanderer des Unendlichen.
Mahalakshmi—
sanfter Strom aus stiller Liebe,
du legst deinen Schimmer
auf die tieften Wunden der Erde,
und selbst der Schmerz
wird in deinem Glanz zu Frieden.
Mahakali—
Feuer der göttlichen Stärke,
Schwert aus flammender Gnade,
du brichst die alten Schatten
und rufst im Menschen
das mutige Licht seines verborgenen Ursprungs.
Saraswati—
Stille Lehrmeisterin,
helle Strömung des Wissens;
du führst die Seele
durch inneres Sehen
in die Klarheit,
die in keinem Buch geschrieben steht.
O Mutter—
wenn du dich neigst,
werden die Grenzen durchlässig
wie Nebel vor der Sonne.
Ein neuer Atem berührt die Welt—
und in uns
erhebt sich ein goldener Morgen.
Führe uns…
bis das innere Auge sieht,
bis das innere Herz weiß,
bis der innere Wille ruft.
Denn wo du bist, Mutter,
dort fällt selbst die Nacht
wie ein heiliger Schleier
und die Erde wird ein Tempel
des erwachenden Bewusstseins.
SarlaMa



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