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Ruf der Göttlichen Mutter


Ein stiller Strom erhob sich aus der Ewigkeit


und im verborgenen Herzen der Welt

regte sich ein Licht,

älter als die Sterne,

reiner als der erste Atem der Schöpfung.


O Mutter—


Du, die im Geheimnis des Schweigens wohnt,

du wandelst wie ein unsichtbarer Glanz

durch die innersten Kammern des Seins.


Und wo dein Schritt das Dunkel berührt,

wacht das Bewusstsein auf

wie eine Blüte im goldenen Atem der Morgenröte.


Maheshwari—


Weite, die den Geist erhebt

über die Fesseln der Stunde;

dein Blick ist das Wissen,

in dem der Mensch sich selbst erkennt

als Wanderer des Unendlichen.


Mahalakshmi


sanfter Strom aus stiller Liebe,

du legst deinen Schimmer

auf die tieften Wunden der Erde,

und selbst der Schmerz

wird in deinem Glanz zu Frieden.


Mahakali


Feuer der göttlichen Stärke,

Schwert aus flammender Gnade,

du brichst die alten Schatten

und rufst im Menschen

das mutige Licht seines verborgenen Ursprungs.


Saraswati


Stille Lehrmeisterin,

helle Strömung des Wissens;

du führst die Seele

durch inneres Sehen

in die Klarheit,

die in keinem Buch geschrieben steht.


O Mutter


wenn du dich neigst,

werden die Grenzen durchlässig

wie Nebel vor der Sonne.

Ein neuer Atem berührt die Welt—

und in uns

erhebt sich ein goldener Morgen.


Führe uns…


bis das innere Auge sieht,

bis das innere Herz weiß,

bis der innere Wille ruft.


Denn wo du bist, Mutter,

dort fällt selbst die Nacht

wie ein heiliger Schleier

und die Erde wird ein Tempel

des erwachenden Bewusstseins.


SarlaMa





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